Ikea und Sonos hatten im Dezember 2017 angekündigt, gemeinsam Home-Sound-Produkte zu entwickeln. Ein halbes Jahr später zeigen die Unternehmen einen ersten Prototypen, der in der neuen Symfonisk-Serie erscheinen soll.
Wie Ikea und Sonos vor einem halben Jahr mitteilten, sollen die Home-Sound-Produkte die dritte Ausbaustufe des Smarthome-Programms des schwedischen Möbelhauses darstellen. Im Zuge des Democratic-Design-Days hat Ikea einen ersten Blick auf die kastenförmigen WLAN-Lautsprecher der Symfonisk-Reihe gewährt, die zu erschwinglichen Preisen erscheinen sollen.
Symfonisk: Sonos-Sound im Ikea-Design

Das erste Produkt aus der Ikea-Sonos-Kollaboration soll als Beispiel für das dienen, worum es sich bei der Zusammenarbeit dreht: Mit Sonos will das Möbelhaus einen „großartig“ klingenden WLAN-Lautsprecher bauen, der sich „wunderbar in die Gesamtausstattung des Hauses integrieren lässt“. Er könne entweder wie Sonos- oder andere drahtlose Lautsprecher auf Möbel gestellt werden – oder aber selbst als Möbel genutzt werden. Denn durch Halterungen könne der Speaker als Regal verwendet werden.
Der erste Prototyp passe zudem unter Küchenschränke der Metod-Serie. Ikea zielt darauf ab, Sound in den Wohnraum nahtlos zu integrieren. Mit Symfonisk solle man Platz sparen, Kabel loswerden und Unordnung vermeiden – „Sound und Musik sollen zuhause auf schöne Art und Weise integriert werden“, erklärt Björn Block, Business-Leader für Ikeas Home-Smart-Abteilung.
Ikea und Sonos wollen mit der Symfonisk-Serie guten Sound bezahlbar machen
Wie Sonos in der Ankündigung zur Symfonisk-Serie schreibt, soll die Zusammenarbeit das Know-how der Home-Sound-Experten in Sachen Klang und Technologie mit dem Wissen von Ikea zu den Themen Einrichtung und Design verbinden. Zudem sollen dabei Produkte entstehen, die für jedermann bezahlbar seien. „Viele Menschen träumen von integrierten Sound-Systemen, aber nur wenige können sie sich leisten“, betont Block.

Die zuletzt von Sonos im Oktober 2017 kommunizierten Ziele scheinen in die gemeinsamen Pläne einzufließen. Sie sehen vor, dass Sonos sich bis 2018 zu einer offenen Plattform entwickeln wird. Möglichst viele Musikdienste, Services und Sprachdienste sollen vereint werden, wodurch „man Sound erleben kann, ohne nachzudenken“, so Giles Martin, Plattenproduzent und Sound Experience Leader bei Sonos.

Diese „Demokratisierung“ von Musik im Zuhause teilt Ikea mit Sonos. Es handelt sich zudem nicht um eine Insellösung, die über eine spezielle Ikea-App gesteuert werden soll – stattdessen lasse sich die Symfonisk-Serie mit der Sonos-App steuern – und in ein gegebenenfalls vorhandenes Sonos-System einbinden. Die neuen Speaker sollen ab 2019 zu erschwinglichen Preisen erscheinen.
